METHODE

DIE KOMPETENZENBILANZ

EIN WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTES INSTRUMENT ZUR KARRIEREBERATUNG

Die Kompetenzenbilanz wurde 2003 von Prof. Dr. Claas Triebel in Zusammenarbeit mit dem Zukunftszentrum Tirol entwickelt und wird seitdem laufend aktualisiert. Sie ist ein wirkungsvolles und wissenschaftlich fundiertes Coaching-Verfahren zur Feststellung von Kompetenzen, die Menschen aufgrund ihrer beruflichen und außerberuflichen Tätigkeiten, ihrer individuellen Entwicklung, ihrer Qualifikationen und ihrer Lernerfahrungen erworben haben. Bis heute haben über 20.000 Menschen – hauptsächlich in Deutschland – die Kompetenzenbilanz als Weg zu einem erfolgreichen Berufsleben durchlaufen.

EINE OFFIZIELL GEPRÜFTE COACHING-METHODE

Zusätzlich zur ihrer internationalen Anerkennung hat die Kompetenzenbilanz 2017 in einer Studie der Stiftung Warentest im Auftrag des Deutschen Ministeriums für Bildung und Forschung als bestes Karriereberatungsverfahren abgeschnitten.

EIN GANZHEITLICHER UND STRUKTURIERTER PROZESS

Das Besondere an diesem strukturierten Prozess ist, dass das gesamte Leben der Teilnehmer betrachtet wird. Mit einem Coach erkennen, belegen und formulieren die Kandidaten ihre Kernkompetenzen. Bewusst entfalten sie das Potenzial, das sie aufgrund all ihrer bisherigen positiven und auch negativen Erfahrungen, sowohl im beruflichen als auch im außerberuflichen Kontext, entwickelt haben. Der Prozess geht weit über ein klassisches Career Coaching hinaus.

WIRKPRINZIPIEN

  • ERLEBEN – Biographische Arbeit zur prozessualen Aktivierung
  • ERKENNEN – Tätigkeitsanalyse zur Ressourcenaktivierung
  • WOLLEN – Kompetenzen erarbeiten und belegen zur Intentionsveränderung
  • MACHEN – Nächste Schritte erarbeiten zur Intentionsrealisierung

Quelle: Prof. Dr. Klaus Grawe und Prof. Dr. Claas Triebel

EMPOWERMENT UND OWNERSHIP

Ein Schlüsselelement der Kompetenzenbilanz ist die Formulierungsarbeit: Zusammen mit dem Coach arbeiten die Teilnehmer wie durch einen Trichter ihre Kompetenzen heraus. Diese werden dann in maximal acht Kernkompetenzen zusammengefasst und schließlich in ihren eigenen Worten formuliert. Letzteres führt dazu, dass sich die Teilnehmer diese Kompetenzen ganz zu Eigen machen und stärkt somit die Selbstsicherheit, mit der sie sich selbst darstellen. So werden die Teilnehmer befähigt, ihr Berufsleben selbst aktiv zu gestalten.

Im Rahmen eines kurzen Orientierungsprozesses (4 aufeinander aufbauende Treffen innerhalb 4 – 6 Wochen, inklusive 2 – 3 Stunden Eigenarbeit zwischen jedem Treffen) erhalten die Teilnehmer einen neuen Blick auf das, was sie in ihrem Leben erfahren und gelernt haben.

Nach Abschluss des Prozesses erkennen die Teilnehmer einen roten Faden in ihrer Entwicklung. Sie sehen, dass jeder Schritt im Leben, jede Erfahrung und jede Entscheidung einen Sinn hat. Und sie wissen nun genau, wo ihre Stärken liegen und welche Werte für sie wichtig sind.

Diese Erkenntnis tut ihnen gut. Denn die Beschäftigung mit den eigenen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, hat einen positiven Effekt auf die Psyche. Die Teilnehmer erkennen, dass sie nicht im Status quo gefangen sind. Der Prozess zeigt, wie sich ein Mensch im Laufe seines Lebens entwickelt hat und wie er sich weiterentwickeln kann.

BENEFITS FÜR MITARBEITER

  • sie werden in ihrer Eigenwahrnehmung und Selbstdarstellungsfähigkeit gestärkt
  • sie werden in die Lage versetzt, ihre Kompetenzen selbstsicher und konkret zu benennen, zu belegen und bewusst umzusetzen
  • sie gewinnen an Selbstmotivation und Überzeugungskraft
  • sie wissen, wie sie ihre Ressourcen im beruflichen Kontext einsetzen können
Teilnehmerstimmen